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Mittwoch, 31. August 2011

Neue Initiative der Bürgerinitiative "Pro Fairness gegen Mobbing"

-Für mehr Rechtssicherheit und verlässliche Fakten-

Da die Bundesregierung, der Bundestag, alle 16 Deutschen Landesregierung sowie alle im Bundestag und in den Landesparlamenten vertretenden Parteien ein Anti-Mobbing-Strafgesetz ablehnen, weil sie der Auffassung sind , dass auf Grundlage der bisherigen Rechtslage bereits die Möglichkeit besteht, Mobbing strafrechtlich zu verfolgen.
"So sind im Strafgesetzbuch (StGB) die Tatbestände der Beleidigung (§ 185 StGB), der üblen Nachrede ( §168 StGB), der Verleumdung ( § 187 StGB) und der Körperverletzung (§ 223 StGB) für Verhaltensweisen, die unter den Begriff Mobbing fallen, bereits unter Strafe gestellt.

Der Bundespetitionsausschuss sowie auch die Petitionsausschüsse der 16 Bundesländer sehen daher auch keinen Handlungsbedarf.
Immer wieder verweist man auf die Daten, Fakten und Zahlen vom "Mobbingreport 2002". Diese 2001 von der damaligen Bundesregierung in Auftrag gegebene Studie, hat keinerlei Bezug mehr zur gegenwärtigen Lage.

Daher haben wir erneut heute eine Öffentliche Petition an den

DEUTSCHEN BUNDESTAG
Petitionsausschuss
Platz der Republik 1
11011 Berlin

eingereicht:

Petition "Mobbing am Arbeitsplatz"

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass eine neue Studie betreffend "Mobbing am Arbeitsplatz" in Auftrag gegeben wird.

Begründung

Die erste und bisher einzige Studie, der "Mobbing Report 2002", wurde 2002 veröffentlicht. Daher wäre eine neue Studie wünschenswert, insbesondere auch um festzustellen, ob Mobbing am Arbeitsplatz nach wie vor ein großes gesellschaftliches Problem darstellt. Aktuelle und verlässliche Zahlen scheinen auch daher notwendig, damit ggf. effektive Maßnahmen gegen Mobbing eingeleitet werden können.

Unterstützt und befürwortet wird diese Petition auch von Unterstützer/Innen im Netzwerk der Bürgerinitiative "Pro Fairness gegen Mobbing".
Ob diese Petition veröffentlicht wird, bleibt abzuwarten, wir werden darüber weiter berichten. Im übrigen kann diese Eingabe als ein Beitrag zur Engagementwoche vom 10. bis 25. September 2011 in Berlin gesehen werden.
Berlin, 31. August 2011

Klaus-Dieter May
www.mobbing-web.de Pro Fairness gegen Mobbing
NOMINIERT FÜR DEN DEUTSCHEN ENGAGEMENTPREIS 2011

Montag, 15. August 2011

Pro Fairness gegen Mobbing – nominiert für den Engagementpreis 2011


Dies wurde dem in Berlin-Reinickendorf wohnhaften Online-Publizisten Klaus-Dieter May vom „Projektbüro Deutscher Engagementpreis“ in Berlin mitgeteilt.

Die Online-Bürgerinitiative www.mobbing-web.de setzt sich mit ihrem Gründer Klaus-Dieter May bereits seit 1999 gegen Mobbing und für einen fairen und respektvollen Umgang der Menschen miteinander ein. Auf der Internet-Plattform werden Informationen und Unterstützung rund um die Themen Mobbing, Arbeitsschutz, Diskriminierung u.v.m. angeboten. Beteiligen können sich alle engagierten Bürger, Mobbingopfer, Arbeitnehmer, Arbeitgeber, Politiker, Vereine sowie Sachverständige. Pro Fairness gegen Mobbing ist eine Lobby für alle, die sich gegen Mobbing, Gewalt und für mehr Fairness in Deutschland engagieren!
Der Deutsche Engagementpreis ehrt freiwillig engagierte Personen, Organisationen, Unternehmen und Institutionen und verleiht ihnen öffentliche Aufmerksamkeit.

Die Auszeichnung gibt engagierten Personen und beeindruckenden Projekten ein Gesicht und stärkt die Anerkennungskultur für bürgerschaftliches Engagement in Deutschland. Für den Deutschen Engagementpreis kann man sich nicht bewerben – stattdessen können alle Bürgerinnen und Bürger ihre „ganz persönlichen Helden“ für diese Ehrung vorschlagen ( http://www.deutscherengagementpreis.de ) .

Die Jury des Deutschen Engagementpreises, besetzt mit Vertretern des Bündnisses für Gemeinnützigkeit sowie Experten für einzelne Engagementbereiche, vergibt die Auszeichnung in sechs Kategorien. Sie spiegeln die vielfältigen Formen von Engagement in Deutschland wider. Neben den vier Bereichen Politik & Verwaltung, Wirtschaft, Dritter Sektor und Einzelpersonen wird in diesem Jahr dem Engagement von Älteren eine eigene Kategorie gewidmet. Mit der sechsten Kategorie, dem Publikumspreis, schließt sich dann der Kreis mit der Online-Abstimmung, die im Herbst 2011 beginnt.

Auszeichnung in sechs Wettbewerbskategorien
Nach dem Ende der Nominierungsfrist legt die Jury die Sieger in den Kategorien Politik & Verwaltung, Wirtschaft, Dritter Sektor, Einzelperson sowie der Schwerpunktkategorie Engagement älterer Menschen fest und nominiert zudem rund zwanzig Projekte bzw. Personen für die Shortlist zur Wahl des Publikumspreises. Ausschlaggebend für die Entscheidung der Jury sind dabei die im Vorfeld definierten Anforderungen an die einzelnen Kategorien:

• Politik & Verwaltung Ausgezeichnet werden Städte und Kommunen oder politische Akteure, welche eine nachhaltige Entwicklung von politischen Rahmenbedingungen zur optimalen Entfaltung freiwilligen Engagements stärken.
• Wirtschaft Unternehmen und Betriebe, die freiwilliges Engagement aktiv betreiben oder innovativ fördern.
• Gemeinnütziger dritter Sektor Vereine, Projekte und Initiativen aus dem Non-Profit-Bereich, die sich für am Gemeinwohl orientierte Ziele einsetzen, werden unter Berücksichtigung gesellschaftlicher Bedarfe ausgezeichntet.
• Einzelperson Nominiert werden können freiwillig engagierten Personen aus allen Engagementbereichen, die sich vorbildlich für andere einsetzen, sich in gemeinnützigen Organisationen stark machen oder selbst erfolgreich Projekte initiieren.
• Schwerpunktkategorie 2011: Engagement von Älteren Gewürdigt wird dieses Jahr der Einsatz besonderes engagierter älterer Mitbürgerinnen und Mitbürger in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen.
• Publikumspreis Aus den besten 20 Einreichungen der ersten fünf Kategorien werden nach Festlegung der jeweiligen Sieger die Kandidaten für die Shortlist des Online-Votings gewählt. Das Projekt bzw. die Gewinnerin / der Gewinner erhält den mit 10.000 € dotierten Publikumspreis.

Der Herausgeber und Online-Publizist der Webseite www.mobbing-web.de , Pro Fairness gegen Mobbing, Klaus-Dieter May dankt auf diesem Wege allen Unterstützern.

Berlin, 16.08.2011
Klaus-Dieter May